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Einem Greise
Das Haar schneeweiß,
Die Wangen so hohl,
Bald, bald Lebwohl;
Und noch die Stirne so heiß?
Dein Schifflein stoßt
Schon ins Meer, zum Land
Streckst du die Hand
Noch, überhangend, zum Trost;
Zum Trost und Genuß,
Um Hab und Halt,
Und bist schon so alt:
O, daß man sterben muß!
Zieh ein die Hand!
Den Blick hinaus
Ins Meer! nach Haus!
Denk an den ewigen Strand!
Nicht scheide so schwer;
Wenn du rückverlangst
Und überhangst,
So sinkst du hinab ins Meer.

Nikolaus Lenau