Wie beängstigend ist doch eine gläubige Jugend! Die Staaten sollten Mißtrauen säen an Stelle von Vertrauen.
Heinrich BöllÜber den Autor
- Beruf des Autors: Schriftsteller
- Geboren: 21. Dezember 1917
- Gestorben: 16. Juli 1985
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Der Bauer und sein Sohn
Der Bauer steht vor seinem Feld
und zieht die Stirne kraus in Falten.
"Ich hab den Acker wohlbestellt,
auf reine Aussaat streng gehalten;
nun seh mir eins das Unkraut an!
Das hat der böse Feind getan!"
Da kommt sein Knabe hochbeglückt,
mit bunten Blüten reich beladen;
im Felde hat er sie gepflückt,
Kornblumen sind es, Mohn und Raden.
Er jauchzt: "Sieh, Vater, nur die Pracht!
Die hat der liebe Gott!" gemacht!"
Julius Karl Reinhold Sturm